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Autograph der Woche Ausgabe 1 von 95 |

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0 Kommentar(e)

  • Christian Gabler
    27.01.2017 09:28
    Bitte um Unterstützung

    Ich suche nach dem Brief Luthers an die bedrängten Christen
    in Neuhausen im Meissner Land. Der Brief wird zitiert, hat es diesen Brief gegeben?

    • Jana Kocourek
      27.01.2017 09:54
      Bitte um Unterstützung

      Sehr geehrter Herr Gabler,
      vielen Dank für Ihre Frage. Um Ihnen eine Auskunft geben zu können, wäre die Angabe Ihrer Quelle - Sie schreiben, der Briefe würde zitiert - sehr hilfreich.
      Besten Dank und Grüße
      Jana Kocourek

  • Hans-Wolf Baumann
    10.11.2016 18:00
    Luther Martin - An die aus Oschatz verjagten

    Sehr geehrter Herr Bauer,
    den obigen Brief habe ich schon zum Gedenkjahr 1983 bearbeitet und über die EVA herausgegeben. Ich suche noch den Brief im Original, der in der SLB Dresden liegen soll. Ich wollte diesen Brief neu kommendiert neu herausgeben. Suche noch dazu Möglichkeiten. Können Sie mir weiterhelfen ( Originalbreif und Herausgeber ?) Baumann, P.i.R

    • Jana Kocourek
      11.11.2016 18:05
      Martin Luther - an die aus Oschatz verjagten ...

      Sehr geehrter Herr Baumann,
      vielen Dank für Ihre Frage. Der Originalbrief befindet sich nicht in der SLUB, es gibt jedoch Abschriften (Mscr.Dresd.C.351,Bl.91ff. - http://digital.slub-dresden.de/id472981862 - sowie Mscr.Dresd.A.180.d - Katalogisat: http://kalliope-verbund.info/DE-611-HS-2254622 und Digitalisat: http://digital.slub-dresden.de/id457052678) von dem Brief, die dann wichtig sind für die kritische Edition, wenn der Originalbrief verschollen ist. Angaben zu den Quellen finden Sie in WAB 6, 421-423, Nr. 1995.
      Helfen Ihnen diese Angaben weiter?
      Mit freundlichen Grüßen
      Jana Kocourek

  • Thomas Haffner
    31.10.2016 19:59
    Weimarer Ausgabe digital

    54 von 73 Bänden der WA sind inzwischen digital verfügbar:
    https://archive.org/search.php?query=luther+gesamtausgabe&sort=titleSorter
    so dass in den meisten Fällen zusätzlich zur Verlinkung auf das Katalogisat im SLUB-Katalog auch ein Link auf die Edition im Volltext möglich wäre.

  • P. Sachse
    16.05.2016 16:50
    Autograph der Woche (Ausgabe 17) / Reichknecht

    Sehr geehrter Herr Hasse,
    ich beziehe mich auf Ihren interessanten Autograph der Woche (Ausgabe 17):
    Der Sohn eines Schmiedes, Johannes Reichknecht, studierte Theologie. Wie ist ein solcher Werdegang im 16. Jahrhundert möglich geworden?
    Gestatten Sie mir hierzu ein weiteres Beispiel: Abraham Schade (Schadaeus), geb. in Oppelhain (vormals zum Doberluger Klostergebiet gehörig), wurde 1548 an der Universität Wittenberg immatrikuliert, ebenda 1552 ordiniert, war anschließend Priester in Finsterwalde, 1559 Diakon, dann ab 1561 Oberpfarrer in Senftenberg, verstarb 1567 an der Pest in Senftenberg. Er war als Sohn eines Bauern der erste und einzige Oppelhainer über Jahrhunderte, der die Wittenberger Universität besuchen konnte. Noch 1578 hieß es für das kleine Dorf Oppelhain: „des Orts ist keine Schule“.
    Wo und wie kann seinerzeit ein Bauernsohn die „Hochschulreife“ erlangt haben? Gibt es weitere zeitnahe Belege für vergleichbare Biographien?
    Danke für Ihre Bemühungen, Ihre Unterstützung.

    • Jana Kocourek
      17.05.2016 08:37
      Reichknecht - Teil 3 der Antwort

      ... Die beigefügten Statistiken zeigen, dass der Anteil von Bauernkindern extrem niedrig war (im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel 0,5 %), der Anteil von Handwerkerkindern dagegen deutlich größer. - Bei dem von Ihnen angeführten Beispiel des Bauernsohnes Abraham Schade ist die eigentlich spannende Frage, wie er von dem Dorf Oppelhain nach Wittenberg gekommen ist, um dort zu studieren. Durch eine Untersuchung der sozialen Verflechtung der Familie ließe sich vielleicht eine Antwort finden.
      Hans-Peter Hasse

    • Jana Kocourek
      17.05.2016 08:35
      Reichknecht - Teil 2 der Antwort

      ... Die Bibel aus seinem Besitz mit seinen Notizen und den darin enthaltenen Autographen der Reformatoren ist ein Beweis für seine Bildung und sein Interesse am Bibelstudium, obwohl er ein Laie war. Der Stand des Laien wurde durch die Reformation aufgewertet. Seit der reformatorischen Stadt- und Kirchenordnung (1522) wurden in Wittenberg begabte Kinder von Armen gezielt gefördert.
      Im Unterschied zu den Handwerkern, die in Städten wohnten, waren die Aufstiegschancen für Söhne von Bauern deutlich geringer. Gezielte Forschungen dazu gibt es noch nicht lange. Ein forschungsgeschichtlicher Meilenstein ist in dieser Hinsicht die Arbeit von Luise Schorn-Schütte "Evangelische Geistlichkeit in der Frühneuzeit" (1996). In dieser Arbeit wurde die soziale Herkunft von Pfarrern in ausgewählten Territorien untersucht ... [Fortsetzung folgt]

    • Jana Kocourek
      17.05.2016 08:34
      Reichknecht

      Sehr geehrter Herr/Frau (?) Sachse,
      vielen Dank für Ihre Frage, deren Beantwortung durch Herrn Hasse ich Ihnen gern an dieser Stelle wiedergebe:
      Sehr geehrter Herr Sachse,
      Sie haben vollkommen recht: Es ist auf den ersten Blick erstaunlich, dass der Sohn eines Schmiedes in Wittenberg den "Aufstieg" schaffte: Theologie zu studieren und dann als Pfarrer zu arbeiten. Auf den zweiten Blick ist es in der Reformationszeit so ungewöhnlich nicht, dass Kinder von Handwerkern (nicht Bauern!) Pfarrer werden. Leider ist über den Wittenberger Schmied Hans Reichknecht kaum etwas bekannt. Es ist aber nachgewiesen, dass er zum Beispiel für die Wittenberger Lateinschule gearbeitet hat - da hatte er Kontakte zu Lehrern. Er wohnte in Wittenberg zentral, zur nahe gelegenen "Juristenstrasse" und zur "Pfaffengasse", wo die Bildungselite der Stadt wohnte, war es nicht weit. Die Bildung und das Bildungsstreben von Handwerkern darf nicht unterschätzt werden.
      Die Bibel aus seinem Besitz mit seinen Notizen und den darin enthaltenen Autographen der Reformatoren ist ein Beweis für seine Bildung und sein Interesse am Bibelstudium, obwohl er ein Laie war. Der Stand des Laien wurde durch die Reformation aufgewertet. Seit der reformatorischen Stadt- und Kirchenordnung (1522) wurden in Wittenberg begabte Kinder von Armen gezielt gefördert.
      Im Unterschied zu den Handwerkern, die in Städten wohnten, waren die Aufstiegschancen für Söhne von Bauern deutlich geringer. Gezielte Forschungen dazu gibt es noch nicht lange. Ein forschungsgeschichtlicher Meilenstein ist in dieser Hinsicht die Arbeit von Luise Schorn-Schütte "Evangelische Geistlichkeit in der Frühneuzeit" (1996). In dieser Arbeit wurde die soziale Herkunft von Pfarrern in ausgewählten Territorien untersucht.
      Die beigefügten Statistiken zeigen, dass der Anteil von Bauernkindern extrem niedrig war (im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel 0,5 %), der Anteil von Handwerkerkindern dagegen deutlich größer. - Bei dem von Ihnen angeführten Beispiel des Bauernsohnes Abraham Schade ist die eigentlich spannende Frage, wie er von dem Dorf Oppelhain nach Wittenberg gekommen ist, um dort zu studieren. Durch eine Untersuchung der sozialen Verflechtung der Familie ließe sich vielleicht eine Antwort finden.
      Hans-Peter Hasse

  • Falk Bauer
    21.03.2016 21:35
    Buch mit den Autographen

    Guten Tag,

    werden diese Beschreibungen mit den Autographen dann auch gedruckt veröffentlicht?

    • Jana Kocourek
      22.03.2016 09:42
      gedruckte Publikation

      Sehr geehrter Herr Bauer, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir planen im Herbst des Jahres 2017 anlässlich des Reformationsjubiläums eine Ausstellung der Autographe in unserer Schatzkammer sowie eine gedruckte Veröffentlichung der Kommentare bzw. Beschreibungen dazu.
      Besten Dank und Grüße
      Jana Kocourek

  • Alexander
    29.12.2015 12:28
    Mein Kommentar dazu

    Was soll ich sagen. Das find ich kurios.

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